Norbert Hansen, Chef der Gewerkschaft Transnet und bald Arbeitsdirektor im Vorstand der deutschen Bahn.
Ein verrückter Hund dieser Norbert Hansen. Quasi ein James Bond der Gewerkschaftsvertreter, der durch sein Übertreten in den Bahnvorstand, einem sehr gut dotierten Job, Strukturen unterhöhlen
will, um schlussendlich noch mehr für die Arbeitnehmer zu tun. Das wäre vielleicht eine "interessante Story" für einen ZDF-Mehrteiler von Dieter Wedel, entspricht aber nicht der Realität.
Der Herr Hansen weist auf in was für einem kranken System wir leben. Er war einer der Vorkämpfer bei der Privatisierung der deutschen Bahn, wollte gezielt den SPD-Kompromiss
diesbezüglich, wie Hermann Scheer so schön formuliert hat, "aufweichen" bzw. hat dies ja auch erreicht und hat somit vor allem Interessen der deutschen Bahn und weniger der Arbeitnehmer
vertreten. Privatisierung ist ja schön und gut, endet in Deutschland aber zumeist in einem Fiasko. Deutlich macht sein Einsatz für die Privatisierung, dass er einen Deal nach dem Motto "Eine Hand
wäscht die Andere" mit dem Vorstand ausverhandelt hatte und jetzt entsprechend dafür belohnt wurde. Das sind Strukturen wie bei der Mafia. Nicht mehr und nicht Weniger und ein Total-Beschiss am
Bürger. Die Demokratie bzw. demokratische Partizipierung des Einzelnen ist nur noch ein Schein.
Der "Fall Hansen" ist aber nur die Spitze des Eisbergs, der aber deutlich macht, wie in Deutschland Politik betrieben wird. An den Schaltstellen der Republik sind egomanische, machtgeile,
narzisstisch gestörte Profilneurotiker ohne Gewissen.
Insofern möchte ich mit dem Titel "Arschloch des Tages" einen Vertreter dieser Zunft adeln. In diesem Fall Herrn Hansen. Herzlichen Glückwunsch! Sie haben sich diesen redlich verdient...
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